Rückblick

„Schwalben willkommen“

Neues Projekt hilft Schwalben in Sachsen

Der NABU Sachsen lud zum Start des Projektes „Schwalben willkommen“ am 8. Juni 2016 nach Linz im Landkreis Meißen ein.

Pflanzung zum Tag des Baumes

Am 25. April wurden zum "Tag des Baumes" auf der NABU-Streuobstwiese in Hilbersdorf von der Fraktion "Bündnis 90/ Die Grünen" 3 Apfelbäume gepflanzt, so dass sich insgesamt 153 Apfelbäume von 83 Sorten auf der Fläche befinden. Ziel ist es möglichst viele verschiedene Sorten im Gebiet anzupflanzen um diese als Genreserve zu erhalten. Bei den Sorten handelt es sich vorwiegend um alte regionaltypische, welche heute zum großen Teil selten geworden sind.

Naturmarkt in Klaffenbach

Trotz des schlechten Wetters kamen viele Besucher zum diesjährigen Herbstnaturmarkt ins Wasserschloss Klaffenbach. Am NABU RVE Stand konnte man zusehen wie der Apfelsaft von den Streuobstwiesen frisch vor Ort gepresst wurde. Auch verschiedene Fruchtweine und Früchte von der Streuobstwiese konnten käuflich erworben werden. Des Weiteren informierten wir über das Projekt "Schwalben willkommen".

 

Fotos: Lutz Röder

Exkursion Wiesen und Moore beiderseits der Grenze

An der Exkursion bei Satzung in das NSG "Schwarze Heide/ Kriegswiese" unter Leitung von Wolfgang Dietrich nahmen 14 Naturfreunde teil. Auf der Wanderung über die große Grünlandfläche auf dem Erzgebirgskamm konnten unter anderem Wiesen- und Baumpieper, sowie Feldlerchen beobachtet werden. Typische Schmetterlinge waren Wachtelweizen-Scheckenfalter, Baumweißling, Lilagold-Feuerfalter und Vogelwickenbläuling, sowie die Raupen vom Nachtpfauenauge. Als Highlight konnten zwei Exemplare des Hochmoorgelblings beobachtet und auch aus nächster Nähe fotographiert werden.

Nachtfalter geschlüpft

Einige Nachtfalter sind bei uns, kurz vor Ende der Schmetterlingsschau, geschlüpft. Sie können nun im mittleren Abschnitt des Puppenkastens bewundert werden. Sie leben aber nur circa 10 Tage.

 

Zur Zeit können auch Weiße Morphofalter und verschiedenste Raupen beobachtet werden.

Erste Plakette "Hier sind Schwalben willkommen" im Raum Chemnitz überreicht

Am 11. August 2016 überreichten Lutz Röder und Hans-Jürgen Görner vom NABU RV Erzgebirge e.V. die Plakette "Hier sind Schwalben willkommen" an Birgit und Thomas Ahnert aus Wiederau. Im Hof der Familie waren dieses Jahr 62 Mehlschwalbennester und 1 Rauchschwalbennest besetzt. Die Mehlschwalbenkolonie gibt es laut Aussage von Herrn Ahnert in ihrem Grundstück schon seit mindestens 50 Jahren. Der Bauernhof hat eine Pferdepension, außerdem werden auch Schafe und Kühe gehalten, so dass für die Schwalben viele Insekten als Nahrungsgrundlage vorhanden sind.

Die Sachsen und ihre Schwalben

Drei Schwalbenarten sind in Deutschland verbreitet. Um die Uferschwalben beobachten zu können, reist man am besten auf die Insel Rügen. Dort graben jährlich bis zu 8000 Paare ihre Bruthöhlen in die Wände der Steilküste. In Sachsen finden wir heute noch die beiden anderen, häufigeren Arten, Rauch- und Mehlschwalbe. Doch ihnen geht es gegenwärtig gar nicht gut: Die Insekten-Nahrung wird von Jahr zu Jahr knapper. Sie leiden unter akuter Wohnungsnot.

NABU Exkursion zur Bärenbachwiese und dem Schwartenberg

Die Exkursion zu den vom NABU betreuten Flächennaturdenkmälern "Obere Bärenbachwiese" und "Relhökwiese" bei Olbernhau hat bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Viele waren vom Artenreichtum der Bergwiesen, mit Arnika und vier verschiedenen Orchideenarten begeistert. Typisch für die Flächen ist außerdem der Borstgrasrasen mit einem dichten Bärwurzbestand und anderen typischen Arten wie Kreuzblümchen und Waldläusekraut. Zum Erhalt der Artenvielfalt werden diese Wiesen einmal im Jahr durch den NABU gemäht.

 

Fotos von L. Röder

Wir bedanken uns bei allen Besuchern der diesjährigen Schmetterlingsschau

Auch 2017 fanden wieder über 7800 Besucher den Weg in das Tropenhaus des Botanischen Gartens um unsere Schmetterlingsschau zu besuchen. Dabei konnten die Schmetterlinge bei der Eiablage, dem Hochzeitstanz und beim Nektar saugen beobachtet werden. Auch mehrere große Atlasfalter sowie die weißen Morphofalter konnten bestaunt werden. Die Raupen der Schwalbenschwänze und Bananenfalter konnte man beim Fressen beobachten. 

Naturfotowettbewerb

ACHTUNG HOBBYFOTOGRAFEN !

Da bisher zu wenige Einsendungen für den Fotowettbewerb bei uns eingegangen sind, haben wir die Abgabefrist bis zum Donnerstag, den 30.11.17 verlängert. Wer noch teilnehmen möchte kann seine Fotos per Mail an uns senden oder persönlich in der Geschäftstelle abgeben.

Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

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