Rückblick

Streuobstwiese Chemnitz-Hilbersdorf

Die vom NABU RV Erzgebirge e.V. in Chemnitz-Hilbersdorf im Frühjahr 2016 angelegte 2ha große Streuobstwiese mit 153 Bäumen von 82 verschiedenen Apfelsorten soll um 1ha erweitert werden. Die gesamte Fläche wurde von der Stadt Chemnitz langfristig gepachtet. Ziel ist die Erhaltung alter regionaltypischer Apfelsorten und gleichzeitig die Anlage eines besonders schützendswertens Biotopes. Voraussetzung für die Anpflanzung von Obstbäumen auf der Erweiterungsfläche ist die Beseitigung des Gehölzaufwuchses mit einem Forstmulcher.

„Schwalben willkommen“

Neues Projekt hilft Schwalben in Sachsen

Der NABU Sachsen lud zum Start des Projektes „Schwalben willkommen“ am 8. Juni 2016 nach Linz im Landkreis Meißen ein.

Exkursion Wiesen und Moore beiderseits der Grenze 2017

An der Exkursion bei Satzung in das NSG "Schwarze Heide/ Kriegswiese" unter Leitung von Wolfgang Dietrich nahmen 14 Naturfreunde teil. Auf der Wanderung über die große Grünlandfläche auf dem Erzgebirgskamm konnten unter anderem Wiesen- und Baumpieper, sowie Feldlerchen beobachtet werden. Typische Schmetterlinge waren Wachtelweizen-Scheckenfalter, Baumweißling, Lilagold-Feuerfalter und Vogelwickenbläuling, sowie die Raupen vom Nachtpfauenauge. Als Highlight konnten zwei Exemplare des Hochmoorgelblings beobachtet und auch aus nächster Nähe fotographiert werden.

Erste Plakette "Hier sind Schwalben willkommen" im Raum Chemnitz überreicht

Am 11. August 2016 überreichten Lutz Röder und Hans-Jürgen Görner vom NABU RV Erzgebirge e.V. die Plakette "Hier sind Schwalben willkommen" an Birgit und Thomas Ahnert aus Wiederau. Im Hof der Familie waren dieses Jahr 62 Mehlschwalbennester und 1 Rauchschwalbennest besetzt. Die Mehlschwalbenkolonie gibt es laut Aussage von Herrn Ahnert in ihrem Grundstück schon seit mindestens 50 Jahren. Der Bauernhof hat eine Pferdepension, außerdem werden auch Schafe und Kühe gehalten, so dass für die Schwalben viele Insekten als Nahrungsgrundlage vorhanden sind.

Die Sachsen und ihre Schwalben

Drei Schwalbenarten sind in Deutschland verbreitet. Um die Uferschwalben beobachten zu können, reist man am besten auf die Insel Rügen. Dort graben jährlich bis zu 8000 Paare ihre Bruthöhlen in die Wände der Steilküste. In Sachsen finden wir heute noch die beiden anderen, häufigeren Arten, Rauch- und Mehlschwalbe. Doch ihnen geht es gegenwärtig gar nicht gut: Die Insekten-Nahrung wird von Jahr zu Jahr knapper. Sie leiden unter akuter Wohnungsnot.

Schwalbenplakette in Frauenstein überreicht

In Frauenstein in Mittelsachsen haben Lutz Röder und Hans-Jürgen Görner vom NABU Regionalverband Erzgebirge eine weitere Plakette "Hier sind Schwalben willkommen" am 04.11.2016 überreicht. Sven Stäglich hat in seinem Pferdestall 2 besetzte Rauchschwalbennester.

Viele Besucher beim Wildgattertag 2017

Am 20. August fand der diesjährige Wildgattertag unter dem Motto "Bienen" statt. An unserem Stand konnten Kinder Bienen aus Überraschungseiern basteln und viele Informationen über diese nützlichen Tiere sammeln. Außerdem durften auch wieder die Schwarzkopfschafe gestreichelt werden. Der NABU informierte ebenfalls über das Zusammenleben von Mensch und Wolf in Sachsen.

 

Fotos: Katja Rottluff

Schwalben auch in Narsdorf willkommen

Hans-Jürgen Görner und Lutz Röder haben am 23.11.16 an Siegfied Berger aus Narsdorf eine Plakette und Urkunde, sowie zwei doppelte Mehlschwalbennisthilfen der Fa. Strobel überreicht.
Er hat bereits eine Mehlschwalbennisthilfe (Foto) angebracht, die dieses Jahr genutzt wurde. Außerdem haben dieses Jahr auch Rauchschwalben (1x), Mauersegler (1x) und viele Feldsperlinge in seinen Nistkästen erfolgreich gebrütet.

Herbstfest im Botanischen Garten 2017

Am vergangenen Wochenende (16. und 17. September) fand im Botanischen Garten das Herbstfest unter dem Motto Wilder Westen statt. Auch der NABU RVE war mit mehreren Ständen und Aktionen dabei.  So konnte beobachtet werden wie der Apfelsaft frisch vor Ort gepresst wurde, es konnten zum Thema passend Traumfänger und Kopfschmuck gebastelt werden und man konnte auch die Nistkastenausstellung besuchen. Weiterhin informierten wir über unser Projekt "Schwaben willkommen" und die Wolfsbotschafterin des NABU informierte über diese interessanten Tiere.

Amphibienwanderung hat begonnen

Bis 9. März wurde der 950m lange Amphibienzaun an der S202 am Schloss Sachsenburg wieder aufgebaut. Da am darauffolgenden Wochenende sehr hohe Temperaturen und Niederschlag vorher gesagt wurden. Nachdem am Sonntag circa 20°C und am Montag Dauerregen bei Terperaturen über 5°C herrschten, machten sich die Amphibien auf den Weg zum Laichgewässer. Am 13.3. waren die Ersten Teichfrösche und Teichmolche in den Fangeimern. Durch die zur Zeit niedrigen Temperaturen ist die Amphibienwanderung gegenwärtig unterbrochen.

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