Rückblick

Krötenwanderung hat bereits begonnen

Am 28. Februar 2019 hat der NABU RV Erzgebirge damit begonnen den Amphibienzaun in Sachsenburg aufzubauen. Damit soll verhindert werden, dass die Tiere bei der Überquerung der S202 getötet werden. Der Amphibienzaun erstreckt sich auf beiden Seiten der Straße auf einen circa 500m langen Abschnitt. Bereits am 1. März wurden 3 männlicheTeichmolche in den Eimern erfasst. Bisher wurden insgesamt 6 Teichmolche und 3 Erdkröten in den Eimern gefunden und zum Laichgewässer gebracht. Die Hauptwanderung wird bei nächtlichen Temperaturen von mindestens 10°C und Niederschlag einsetzen.

Wolfstag

Am 15. Oktober fand unser Wolfstag statt. Nach einem 1 stündigen Vortrag über Wölfe in Sachsen, welchen die Wolfsbotschafterin Tanja Lindemann hielt, konnte über das Thema Wolf/ Zusammenleben mit dem Menschen diskutiert werden. Circa 50 Personen kamen zum Vortrag und dem anschließenden Bastelangebot. Im Gelände konnten die Kinder kleine Pappwölfe, welche sich versteckt hatten, suchen. Viele Besucher sahen sich die Ausstellung zum Wolf an und konnten viele neue Informationen sammeln.

 

Fotos: Katja Rottluff

Einladung zu Vortrag

Hier finden Sie mehr Informationen zum Vortrag.

Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019“

Wahl von NABU und LBV fällt auf gefährdeten Agrarvogel
Der NABU Deutschland und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. An die Auswahl knüpfen die Verbände die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik. Auf den Star, „Vogel des Jahres 2018“, folgt ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. Damit küren der NABU und der LBV die Feldlerche zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“ nach 1998.
 

250m lange Hecke wurde in Oelsnitz gepflanzt

Am vergangenen Samstag, den 23. März, waren 20 Personen dem Aufruf des NABU RV Erzgebirge gefolgt eine dreireihige Hecke zu pflanzen. Dabei kamen die Helfer aus Chemnitz, Oelsnitz, Hohndorf und umliegenden Orten. Gepflanzt wurden unter Anderem Weißdorn, Schlehe, Hundsrose und Pfaffenhütchen. Die Heckenanpflanzung bietet nicht nur Tieren wie Hasen und Vögeln einen Rückzugsort, sondern ist gleichzeitig auch Erosions- und Windschutz und Biotopverbund. Um eine derartige Heckenanpflanzung gefördert zu bekommen, muss diese mindestens dreireihig sein.

Stunde der Wintervögel vom 4.-6. Januar 2019

Intensives und geselliges Vogelzählen ist für viele Sachsen vom ersten Januarwochenende nicht mehr wegzudenken. Und auch für 2019 ruft der NABU vom 4. bis zum 6. Januar zur neunten „Stunde der Wintervögel“ auf. Der NABU RV Erzgebirge bietet am Freitag, den 4. Januar eine Wintervogelexkursion dazu an. Hans-Jürgen Görner und Lutz Röder werden mit den Teilnehmern von 9-11 Uhr die Vögel im Botanischen Garten beobachten und bestimmen.

1. Ökologisches Ostern

Am 13. April fand das 1. Ökologische Osterfest im NABU Naturschutzzentrum statt. Viele Familien kamen vorbei, bemalten Eier mit Gewürzen und versuchten sich am filzen von kleinen Osterhasen. Außerdem stellten wir die Umweltsiegel auf Nahrungsmitteln vor und informierten über deren Bedeutung. Zum Verkauf wurde unser Streuobstwiesenapfelsaft und Honig aus Chemnitz angeboten.

 

Vielen Dank an Ute Wetzel, welche den Honig anbot und den REWE Markt Manuela Greger im Vita-Center, welcher uns die Nahrungsmittel für die Informationswand zur Verfügung gestellt hatte.

 

Naturmarkt in Klaffenbach

Circa 8000 Besucher kamen am 1. Mai 2019 zum Naturmarkt ins Wasserschloss Klaffenbach. Der NABU RV Erzgebirge hatte seinen Stand wieder am Eingang zum Schlosshof aufgebaut. Neben Informationen zu unserer Arbeit, boten wir auch unseren Streuobstwiesenapfelsaft und verschiedene Fruchtweine an.

 

Fotos: Lutz Röder

Anlage eines Himmelsteiches in der alten Kiesgrube am Kieferberg

Der NABU realisiert gegenwärtig die Anlage eines circa 300m² großen Himmelsteiches in einer alten Kiesgrube am Kieferberg, bei Burgstädt, als Laichgewässer für Amphibienarten. Im Gebiet nachgewießen wurden bisher Erdkröten, Grasfrosch, Springfrosch und Teichmolch. Voraussetzung für die Anlage des Teiches ist die Gehölzfreistellung, was die im Gebiet vorkommende Zauneidechse fördert. Ein Drittel der Teichfläche ist mindestens 1,5m tief und wird mit Ton abgedichtet um eine dauerhafte Wasserführung zu gewährleisten.

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