Rückblick

Leckeres Essen mit Pflanzen

Am Samstag, den 18. Mai 2019 fand zum Ersten mal unser Seminar "Essbare Pflanzen" im NABU Naturschutzzentrum statt. Bei schönem Wetter sammelten wir verschiedene Wildblumen sowie Kräuter. Natürlich durfte auch roh direkt von der Wiese gekostet werden. Anschließend bereiteten wir Brennnesselsuppe, Pizza, Brötchen und Löwenzahncreme zu. Auf frischem Brot konnten Kräuterquark, Kräuterbutter und Kräuterkäse vernascht werden. Aus Wiesenblumen bereiteten wir eine Limonade zu. Außerdem gab es Tee und 5 Sorten Sirup zum kosten.

 

Fotos: Katja Rottluff

Stunde der Wintervögel im Crimmitschauer Wald

Zur 10. Stunde der Wintervögel, eine Mitzählaktion des NABU Deutschland, trafen sich im Naturschutzzentrum des NABU RVE naturinteressierte Besucher, Eltern von Kindern der Arbeitsgemeinschaften sowie Jugendliche der NABU- Arbeitsgemeinschaften am vergangenen Samstag (11.01.20) im Botanischen Garten.

Nach einem Einführungsvortrag zur aktuellen „Ornis“ von Chemnitz und Umgebung, zu Problemen innerhalb der Bestandsschwankungen einzelner Vogelarten, wie z.B. Haussperling, Ringeltauben, Grünfinken und Amseln konnten die Besucher Wissenswertes und die Gefahren beim Vogelzug erfahren.

Chemnitzer NAJU's versuchen sich im Bogenschießen

Am gestrigen Montag (27.05.19) traf sich die Chemnitzer NAJU Gruppe zu einer ihrer "Sport in der Natur" Veranstaltung. Nach einer kurzen persönlichen Einweisung am Bogen versuchten wir mit mehr oder minder Erfolg unsere Zielscheiben zu treffen. Dabei konnten wir nach wenigen Versuchen sogar einige Pfeile in den gelben Kreisen verzeichnen. Wir hatten alle sehr viel Spaß, aber das einstündige Bogenschießen war leider viel zu schnell zu Ende. Vielen Dank an Herrn Kieschkar für die sehr gute Betreuung.

 

Fotos: Katja Rottluff

NABU RVE schafft Lebensraum für Amphibien

Der NABU RVE hat im Flächennaturdenkmal "Quellgebiet Sturzbach" am Kieferberg bei Burgstädt einen Himmelsteich angelegt, um den dort vorkommenden Amphibien ein Laichgewässer zu bieten. Eigentümer der Fläche ist die Stadt Burgstädt, welche die Aufwertung des Gebietes unterstützt. Außerdem wurden am Teichrand Gehölze freigestellt, um bessere Bedingungen für die Zauneidechse zu schaffen. Vor der Anlage des Gewässers gab es nur Fahrspuren in der alten Kiesgrube, welche häufig ausgetrocknet sind, sodass Kaulquappen sich nicht entwickeln konnten.

Weniger Wintervögel in Sachsens Gärten und Parks - NABU Sachsen Pressemitteilung

Haussperling auf Platz 1, sinkende Beobachtungszahlen bei Amsel und Grünfink

Neuer Rekord bei der „Stunde der Wintervögel“: Mehr als 143.000 Menschen haben bundesweit bei der Vogelzählaktion des NABU und seines bayerischen Partners Landesbund für Vogelschutz (LBV) mitgemacht. Das sind über 5.000 mehr als 2019. Noch nie haben sich so viele Vogelfreunde eine Stunde Zeit genommen und die Vögel in Garten, Park oder am Fenster gezählt.

Exkursion zum Rana 2019

22 Teilnehmer reisten mit uns nach Tschechien in das Böhmische Mittelgebirge zum Berg Rana. Es konnten Tiere und Pflanzen beobachtet werden, welche in Sachsen ausgestorben oder sehr selten geworden sind. So hat der Ziesel sein nördlichstes Verbreitungsgebiet am Rana. Auf den Gipfeln des Berges konnten Segelfalter, Fetthennenbläuling und Schwalbenschwanz beim Balzflug beobachtet werden. Bemerkenswerte Vogelarten welche gesehen wurden waren Grauammer, Schwarzkehlchen, Sperbergrasmücke und Nachtigall.

Arbeitseinsatz Obstbaumpflanzung

Zum Arbeitseinsatz am 16. November 2019 wurde das "NABU Obstsortenparadies" in Chemnitz Hilbersdorf um 58 Apfelbäume erweitert. Zu den bereits 155 Bäumen von 82 verschiedenen Sorten kamen weitere 27 Sorten hinzu. Unter Anderem seltene Sorten wie "Edelborsdorfer", "Edler von Leipzig", "Geflammter Kardinal", "Prinzenapfel" und "Roter Fuchs". Der 2016 angepflanze Obstbaumbestand wurde um einen weiteren Hektar erweitert, sodass die Fläche nun 3 Hektar umfasst.

Exkursion zum Keilberg

An der Exkursion am 23.6.18 auf den Keilberg unter Leitung von Wolfgang Dietrich aus Annaberg beteiligten sich 17 Naturfreunde. Ziel war ein Hangmoor am Südhang des Keilberges, was durch Niederschlagswasser gespeist wird.
Am Rand des Moores angekommen musste man feststellen, dass sich das Torfmoos auf Grund der Niederschläge mit Wasser gesättigt hatte und Gummistiefel angebracht gewesen wären.

Ergebnisse der Amphibienzaunbetreuung in Sachsenburg

Dieses Jahr wurden in 2,5 Monaten Amphibienzaunbetreuung nur 668 Tiere bei der Hin- und Rückwanderung festgestellt. Im Vergleich waren es im Jahr 2018 bei nur 2 Monaten Zaunbetreuung 840 Tiere. Es wurden hauptsächlich Erdkröten, aber auch Teichmolche, nur ein Grasfrosch und eine Knoblauchkröte und wenige Teichfrösche gezählt. Ein möglicher Grund für den Rückgang könnte der trockene und heiße Sommer/ Herbst 2018 sein. Ohne den Amphibienzaun wäre die Population an der stark befahrenen Straße S202 wahrscheinlich schon nicht mehr vorhanden.

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