Rückblick

„Schwalben willkommen“

Neues Projekt hilft Schwalben in Sachsen

Der NABU Sachsen lud zum Start des Projektes „Schwalben willkommen“ am 8. Juni 2016 nach Linz im Landkreis Meißen ein.

Haussperling in Sachsen auf dem Siegerplatz bei der Stunde der Wintervögel

5.551 sächsische Vogelfreunde meldeten dem NABU bis zum Donnerstag, dem 25. Januar 2018, 140.037 Vögel aus 3.373 Gärten.

Der Haussperling hat in Sachsen das Siegertreppchen erklommen, er überrundet mit 20.562 Meldungen die Kohlmeise, die anfänglich den ersten Platz einnahm, nur knapp. Auf Platz 3 bis 10 folgen Feldsperling, Blaumeise, Amsel, Grünfink, Elster, Saatkrähe, Eichelhäher und Schwanzmeise. Auch der Vogel des Jahres 2018, der Star, ist 787 Mal in sächsischen Gärten und Parkanlagen beobachtet worden.

Nachtfalter in Schmetterlingsschau zu sehen

Am Donnerstag konnten 7 Gäste der Schmetterlingsschau beobachten, wie ein großer Atlasfalter um 17:50 geschlüpft ist. Nach wenigen Minuten entfaltete dieser seine Flügel. Im Puppenkasten sind zur Zeit mehrere männliche und ein weiblicher Nachtfalter zu sehen. Die Atlasfalterweibchen werden bis zu 30cm groß.

Am Samstag gegen 17.00 Uhr schlüpften 2 weitere Atlasfalter aus Ihren Kokons.

Erste Plakette "Hier sind Schwalben willkommen" im Raum Chemnitz überreicht

Am 11. August 2016 überreichten Lutz Röder und Hans-Jürgen Görner vom NABU RV Erzgebirge e.V. die Plakette "Hier sind Schwalben willkommen" an Birgit und Thomas Ahnert aus Wiederau. Im Hof der Familie waren dieses Jahr 62 Mehlschwalbennester und 1 Rauchschwalbennest besetzt. Die Mehlschwalbenkolonie gibt es laut Aussage von Herrn Ahnert in ihrem Grundstück schon seit mindestens 50 Jahren. Der Bauernhof hat eine Pferdepension, außerdem werden auch Schafe und Kühe gehalten, so dass für die Schwalben viele Insekten als Nahrungsgrundlage vorhanden sind.

Viele Besucher beim Wildgattertag 2017

Am 20. August fand der diesjährige Wildgattertag unter dem Motto "Bienen" statt. An unserem Stand konnten Kinder Bienen aus Überraschungseiern basteln und viele Informationen über diese nützlichen Tiere sammeln. Außerdem durften auch wieder die Schwarzkopfschafe gestreichelt werden. Der NABU informierte ebenfalls über das Zusammenleben von Mensch und Wolf in Sachsen.

 

Fotos: Katja Rottluff

Heckensanierung in Burgstädt

Eine 440m lange und 13,5m breite Hecke wurde abschnittsweise auf den Stock gesetzt um eine Auflichtung der Hecke zu erreichen. Damit werden die Strauchgehölze in der Hecke gefördert. Die Hecke wurde in 4 Abschnitte aufgeteilt. Circa 80% der Gehölze wurden im 1. und 3. Abschnitt, mit jeweils 110m Länge, im Januar/ Februar 2018 entfernt. Das Schnittgut wurde aus der Hecke abtransportiert und geschreddert. Der 2. und 4. Abschnitt wird bis Februar 2019 entsprechend saniert.

Erhaltet den Botanischen Garten Chemnitz

Der NABU Rv Erzgebirge e.V., dessen Naturschutzzentrum sich im Gelände des Botanischen Gartens Chemnitz befindet, arbeitet seit seiner Gründung im Jahr 1990 eng mit dem Botanischen Garten zusammen.
Das Gelände des Botanischen Gartens bietet optimale Voraussetzungen für die umweltpädagogische Arbeit des NABU RVE e.V. Durch die Angebote des NABU RVE e.V. nutzen auch mehr Besucher das Gelände des Botanischen Gartens als Naherholungsgebiet mitten in der Stadt.

Die Sachsen und ihre Schwalben

Drei Schwalbenarten sind in Deutschland verbreitet. Um die Uferschwalben beobachten zu können, reist man am besten auf die Insel Rügen. Dort graben jährlich bis zu 8000 Paare ihre Bruthöhlen in die Wände der Steilküste. In Sachsen finden wir heute noch die beiden anderen, häufigeren Arten, Rauch- und Mehlschwalbe. Doch ihnen geht es gegenwärtig gar nicht gut: Die Insekten-Nahrung wird von Jahr zu Jahr knapper. Sie leiden unter akuter Wohnungsnot.

Apfelernte beim NABU

Am Montag den 18.9.17 pflückten fleißige Mitarbeiter des NABU RVE mit Unterstützung der Waldorfschüler auf der Streuobstwiese in Lunzenau Äpfel. Anschließend wurden diese zur Mosterei in Niederbobritzsch gefahren. Dort werden diese zu unserem leckeren Apfelsaft verarbeitet.

 

Fotos: Lutz Röder

Streuobstwiese Chemnitz-Hilbersdorf

Die vom NABU RV Erzgebirge e.V. in Chemnitz-Hilbersdorf im Frühjahr 2016 angelegte 2ha große Streuobstwiese mit 153 Bäumen von 82 verschiedenen Apfelsorten soll um 1ha erweitert werden. Die gesamte Fläche wurde von der Stadt Chemnitz langfristig gepachtet. Ziel ist die Erhaltung alter regionaltypischer Apfelsorten und gleichzeitig die Anlage eines besonders schützendswertens Biotopes. Voraussetzung für die Anpflanzung von Obstbäumen auf der Erweiterungsfläche ist die Beseitigung des Gehölzaufwuchses mit einem Forstmulcher.

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