Rückblick

Erfolgreiche Gestaltung eines Himmelsteiches in alter Kiesgrube

Mit der Anlage eines circa 320m² großen nährstoffarmen Himmelsteiches am Kieferberg bei Burgstädt wurde im November 2018 begonnen, um ein dauerhaftes Laichgewässer bzw. Lebensraum für Amphibienarten (Erdkröte, Grasfrosch, Springfrosch, Knoblauchkröte, Teichmolch und Bergmolch) zu schaffen. Bisher standen den Amphibien nur flache Fahrspuren als Laichgewässer zur Verfügung, die aber schnell austrockneten, sodass keine Reproduktion im Gebiet möglich war. Ein Drittel des Gewässers wurde als Tiefwasserbereich (1,5m) gestaltet.

NAJU Chemnitz besucht Schmetterlingswiese

Am Samstag (20. Juni 2020) besuchte die NAJU Chemnitz die Schmetterlingswiese des BUND. Bei leichtem Regen konnten wir dennoch einige interessante Tiere einfangen und bestimmen. Darunter waren viele Trauer-Rosenkäfer, Streifenwanzen, 7 Punkt Marienkäfer und Degrees Langhornmotten. Aber auch Rosenkäfer, Schlupfwespen, Weiße Graszünsler, Grüne Heupferde, Weichkäfer, Beißschrecken, Graswanzen und viele weiter Insekten konnten wir auf der vom BUND als Schmetterlingswiese gepflegten Fläche feststellen.

NABU RVE freut sich über neuen Transporter

Nachdem im Juli 2019 die Ersatzbeschaffung eines Transporters über die Richtlinie Natürliches Erbe des Freistaates Sachsen beantragt wurde, haben wir im März 2020 den Zuwendungsbescheid dafür erhalten. Der NABU RVE bekommt hierfür eine Förderung von 80% und trägt die restlichen Kosten selbst. Der ursprünglich vorhandene Transporter hatte nur noch TÜV bis Februar 2020 und musste nach einem Kilometerstand von 373.000 km ersetzt werden.

Biberexkursion am 10. Februar 2019

Am vergangenen Sonntag trafen sich 9 junge Erwachsene zu einer Biberexkursion, zu der die NAJU Chemnitz Gruppe geladen hatte. Unter der Leitung von Fabiola Brucke gingen wir auf die Suche nach Biberspuren an der Chemnitz. Dabei erhielten wir sehr viele Informationen zum Vorkommen des Bibers in der Region und dessen Lebensraum. Wir sahen alte Fraßspuren an Bäumen entlang des Ufers, aber auch "Biberrutschen" welche ins Wasser führen, sowie einige Tunnel, welche bis zu 10m lang sein können.

Internationale Batnight auch in Chemnitz

Die Internationale Batnight fand zum zweiten Mal auch in Chemnitz am Schlossteich statt. Über 70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren der Einladung des NABU RV Erzgebirge und der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Chemnitz gefolgt und kamen am Abend des 24. Augusts zum Milchhäuschen. Dabei mischten sich unter die vielen Chemnitzer auch Gäste aus der näheren Umgebung. Nach einem kleinen Quiz und allgemeinen Informationen über Fledermäuse begann die Dämmerung einzusetzen. Gegen 20:15 Uhr konnten die Ersten Fledermäuse im Vorbeiflug beobachtet werden.

Schwalben kehren zurück nach Sachsen

NABU Sachsen heißt auch im Jahr 2020 „Schwalben willkommen“

Die ersten Schwalben sind aus ihren Winterquartieren nach Sachsen zurückgekehrt. Schon am 16. März 2020 wurde auf der Plattform www.ornitho.de die Erstbeobachtung einer Rauchschwalbe aus Knautnaundorf, einem Stadtteil von Leipzig, gemeldet. Am 24. März konnten auch an der Elbe zwischen der Fähre Dresden Niederpoyritz – Laubegast und Blauem Wunder zwei Rauchschwalben gesichtet werden.

Insektensommer auf der Streuobstwiese in Rabenstein

Am 8. August 2020 fand bei hochsommerlichen Temperaturen der Insektensommer des NABU RVE und der NAJU Chemnitz statt. Auf der Streuobstwiese in Chemnitz Rabenstein wurden von 14.00-18.00 Uhr die Insekten gefangen, bestimmt und gezählt. Mit Unterstützung von Benjamin Franke vom BUND, welcher die Insektenbestimmung leitete, konnten 19 verschiedene Insektenarten festgestellt werden.

Ergebnisse des Amphibienzauns in Sachsenburg

Vom 26. Februar bis zum 12. Mai 2020 hat der NABU RV Erzgebirge den Amphibienzaun in Sachsenburg betreut. Damit sollte verhindert werden, dass die Tiere bei der Überquerung der S202 getötet werden. Der Amphibienzaun erstreckte sich auf beiden Seiten der Straße auf einen circa 500m langen Abschnitt. Insgesamt konnten 1045 Tiere in der Hin- und Rückanderung erfasst werden. Überwiegend konnten Erdkröten, aber auch Teichmolche, Teichfrösche und Knoblauchkröten erfasst und gerettet werden. Im Vergleich zum letzten Jahr (668 Tiere) hat die Anzahl der Amphibien deutlich zugenommen.

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