Rückblick

Nachtfalter in der Schmetterlingsschau zu sehen

Zur Zeit können mehrere Atlasfalter im mittleren Puppenkasten beobachtet werden. Diese Nachtfalter sind die Größten mit bis zu 30cm Flügelspannweite. Sie leben aber nur circa 10 Tage.

Verleihung der Ehrennadel zur Mitgliederversammlung

Am 9. Februar fand die Mitgliederversammlung des NABU RVE statt. 42 Mitglieder kamen zur Versammlung. Lutz Röder berichtete von der praktischen Arbeit und Mario Greif von seiner pädagogischen Arbeit. Dieses Jahr fand eine Vorstandswahl statt. Als neuer Vorsitzender wurde Dr. Frank Hullmann gewählt. Stellvertreter ist Lars Schuster, Diethilde Rockstroh ist Kassenwartin und Marko Eigner Beisitzer.

"Exoten zum Anfassen" am Pfingstmontag

Am 21. Mai (Pfingstmontag) können in der Schmetterlingsschau wieder die Schlangen und Vogelspinnen angefasst werden. In der Zeit von 10.00-11.00 Uhr können die Besucher wissenswertes über diese exotischen Tiere erfahren. Wer mutig ist kann auch eine Vogelspinne auf die Hand nehmen.

Exkursion zum Keilberg

An der Exkursion am 23.6.18 auf den Keilberg unter Leitung von Wolfgang Dietrich aus Annaberg beteiligten sich 17 Naturfreunde. Ziel war ein Hangmoor am Südhang des Keilberges, was durch Niederschlagswasser gespeist wird.
Am Rand des Moores angekommen musste man feststellen, dass sich das Torfmoos auf Grund der Niederschläge mit Wasser gesättigt hatte und Gummistiefel angebracht gewesen wären.

Wissenschaftliches Kolloquium zur Dohle Corvus monedula

Am Sonnabend, den 02.03.2019 fand im Naturschutzzentrum des NABU RVE ein Arbeitstreffen von Beringern und Ornithologen zur Dohle Corvus monedula statt.

15 Teilnehmer aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg tauschten sich fachlich über die aktuelle Situation der Dohlen in Deutschland, speziell in den ostdeutschen Bundesländern aus. Sie berichteten von verschiedenen Kennzeichnungsmethoden, Populationsveränderungen und über die Beeinflussung der Bestandsentwicklung durch veränderte Nahrungsressourcen.

Heckenpflanzung in Euba

Am 14. April pflanzte der NABU RV Erzgebirge zusammen mit freiwilligen Helfern eine 174m lange dreireihige Hecke in Euba. Dabei wurden 465 Sträucher und Bäume eingepflanzt. Verwendet wurde dabei einheimisches, standortgerechtes Pflanzgut regionaler Herkunft, wie z.B. Eberesche, Schlehe, Schwarzer Holunder, Weißdorn, Faulbaum, Traubenkirsche und Pfaffenhütchen.

Die Heckenpflanzung ist eine Ausgleichsmaßnahme für einen Mobilfunkmast am Weißen Weg. Durch die Hecke soll ein Biotopverbund zwischen Waldinsel und Wald, welche durch ein Feld getrennt sind, geschaffen werden.

 

Exkursion in die Hühnerheide

Der NABU RVE beteiligte sich an der Moorexkursion zur Hühnerheide, welche vom NABU Mittleres Erzgebirge durchgeführt wurde. Bernd Seifert leitete diese Exkursion. Bereits durchgeführte Maßnahmen zur Wiederherstellung des Moores wurden vorgestellt. So wurde Wasser in ehemaligen Entwässerungsgräben durch Querverbauungen angestaut, wodurch sich das Torfmoos wieder ansiedeln konnte. Typisch für die Region sind Heidelbeeren, Rauschbeeren und Moosbeeren. Die Rauschbeeren sind die Futterpflanze für den vom Aussterben bedrohten Hochmoorgelbling.

Fotos: Hans-Jürgen Görner

Krötenwanderung hat bereits begonnen

Am 28. Februar 2019 hat der NABU RV Erzgebirge damit begonnen den Amphibienzaun in Sachsenburg aufzubauen. Damit soll verhindert werden, dass die Tiere bei der Überquerung der S202 getötet werden. Der Amphibienzaun erstreckt sich auf beiden Seiten der Straße auf einen circa 500m langen Abschnitt. Bereits am 1. März wurden 3 männlicheTeichmolche in den Eimern erfasst. Bisher wurden insgesamt 6 Teichmolche und 3 Erdkröten in den Eimern gefunden und zum Laichgewässer gebracht. Die Hauptwanderung wird bei nächtlichen Temperaturen von mindestens 10°C und Niederschlag einsetzen.

1. Tauschparty wurde sehr gut angenommen

Die NAJU Chemnitz beteiligte sich gemeinsam mit Freiwilligen der TU Chemnitz an der alljährlich weltweit stattfindenden Fashion Revolution Week. Während dieser Woche soll nicht nur den Opfern des Feuers von Rana Plaza in Bangladesch gedacht werden - hier starben am 24. April 2013 1133 Menschen in einer Textilfabrik.

NABU RVE überreicht weitere Schwalben-Plaketten

Hans-Jürgen Görner und Lutz Röder haben am 21.8.18 dreimal die Schwalbenplakette überreicht. An Herrn Bothe in Nossen, OT Ilkendorf, an Fam. Trommer aus Königshain-Wiederau und an Herrn Dorn aus Königsfeld.

Herr Bothe hatte uns auf dem Naturmarkt Klaffenbach auf das Projekt "Schwalben willkommen" angesprochen, wo wir das Schwalbenbanner aufgestellt hatten. Er hat an und in den sanierten Gebäuden des Rittergutes 70 Mehl- und 25 Rauchschwalbennester. Die Rauchschwalbennester befinden sich im Pferdestall. Neben den Schwalben nisten bei Ihm auch Schleiereulen und Turmfalken.

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