Rückblick

Heckenpflanzung in Euba

Am 14. April pflanzte der NABU RV Erzgebirge zusammen mit freiwilligen Helfern eine 174m lange dreireihige Hecke in Euba. Dabei wurden 465 Sträucher und Bäume eingepflanzt. Verwendet wurde dabei einheimisches, standortgerechtes Pflanzgut regionaler Herkunft, wie z.B. Eberesche, Schlehe, Schwarzer Holunder, Weißdorn, Faulbaum, Traubenkirsche und Pfaffenhütchen.

Die Heckenpflanzung ist eine Ausgleichsmaßnahme für einen Mobilfunkmast am Weißen Weg. Durch die Hecke soll ein Biotopverbund zwischen Waldinsel und Wald, welche durch ein Feld getrennt sind, geschaffen werden.

 

Exkursion in die Hühnerheide

Der NABU RVE beteiligte sich an der Moorexkursion zur Hühnerheide, welche vom NABU Mittleres Erzgebirge durchgeführt wurde. Bernd Seifert leitete diese Exkursion. Bereits durchgeführte Maßnahmen zur Wiederherstellung des Moores wurden vorgestellt. So wurde Wasser in ehemaligen Entwässerungsgräben durch Querverbauungen angestaut, wodurch sich das Torfmoos wieder ansiedeln konnte. Typisch für die Region sind Heidelbeeren, Rauschbeeren und Moosbeeren. Die Rauschbeeren sind die Futterpflanze für den vom Aussterben bedrohten Hochmoorgelbling.

Fotos: Hans-Jürgen Görner

Krötenwanderung hat bereits begonnen

Am 28. Februar 2019 hat der NABU RV Erzgebirge damit begonnen den Amphibienzaun in Sachsenburg aufzubauen. Damit soll verhindert werden, dass die Tiere bei der Überquerung der S202 getötet werden. Der Amphibienzaun erstreckt sich auf beiden Seiten der Straße auf einen circa 500m langen Abschnitt. Bereits am 1. März wurden 3 männlicheTeichmolche in den Eimern erfasst. Bisher wurden insgesamt 6 Teichmolche und 3 Erdkröten in den Eimern gefunden und zum Laichgewässer gebracht. Die Hauptwanderung wird bei nächtlichen Temperaturen von mindestens 10°C und Niederschlag einsetzen.

1. Tauschparty wurde sehr gut angenommen

Die NAJU Chemnitz beteiligte sich gemeinsam mit Freiwilligen der TU Chemnitz an der alljährlich weltweit stattfindenden Fashion Revolution Week. Während dieser Woche soll nicht nur den Opfern des Feuers von Rana Plaza in Bangladesch gedacht werden - hier starben am 24. April 2013 1133 Menschen in einer Textilfabrik.

NABU RVE überreicht weitere Schwalben-Plaketten

Hans-Jürgen Görner und Lutz Röder haben am 21.8.18 dreimal die Schwalbenplakette überreicht. An Herrn Bothe in Nossen, OT Ilkendorf, an Fam. Trommer aus Königshain-Wiederau und an Herrn Dorn aus Königsfeld.

Herr Bothe hatte uns auf dem Naturmarkt Klaffenbach auf das Projekt "Schwalben willkommen" angesprochen, wo wir das Schwalbenbanner aufgestellt hatten. Er hat an und in den sanierten Gebäuden des Rittergutes 70 Mehl- und 25 Rauchschwalbennester. Die Rauchschwalbennester befinden sich im Pferdestall. Neben den Schwalben nisten bei Ihm auch Schleiereulen und Turmfalken.

Einladung zu Vortrag

Hier finden Sie mehr Informationen zum Vortrag.

Nachtfalter in Schmetterlingsschau zu sehen

Am Donnerstag konnten 7 Gäste der Schmetterlingsschau beobachten, wie ein großer Atlasfalter um 17:50 geschlüpft ist. Nach wenigen Minuten entfaltete dieser seine Flügel. Im Puppenkasten sind zur Zeit mehrere männliche und ein weiblicher Nachtfalter zu sehen. Die Atlasfalterweibchen werden bis zu 30cm groß.

Am Samstag gegen 17.00 Uhr schlüpften 2 weitere Atlasfalter aus Ihren Kokons.

Einige Fledermäuse konnten am Samstag beobachtet werden

Der NABU RVE hatte gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde, der Stadt Chemnitz, am Samstag den 25.8.18 zur internationalen Batnight geladen. Insgesamt 51 Besucher kamen zum Schlossteich um zusammen Fledermäuse zu beobachten. Herr Tippmann von der UNB erzählte wissenswertes über diese Flugkünstler und stellte schwierige Quizfragen. Außerdem hatte er einen Schaukasten mit toten Fledermäusen dabei, sodass man sich die Tiere auch aus der Nähe anschauen konnte. Gegen 20:30 Uhr wurde es dann langsam dunkel und die ersten Fledermäuse begannen über dem Schlossteich auf Futtersuche zu gehen.

250m lange Hecke wurde in Oelsnitz gepflanzt

Am vergangenen Samstag, den 23. März, waren 20 Personen dem Aufruf des NABU RV Erzgebirge gefolgt eine dreireihige Hecke zu pflanzen. Dabei kamen die Helfer aus Chemnitz, Oelsnitz, Hohndorf und umliegenden Orten. Gepflanzt wurden unter Anderem Weißdorn, Schlehe, Hundsrose und Pfaffenhütchen. Die Heckenanpflanzung bietet nicht nur Tieren wie Hasen und Vögeln einen Rückzugsort, sondern ist gleichzeitig auch Erosions- und Windschutz und Biotopverbund. Um eine derartige Heckenanpflanzung gefördert zu bekommen, muss diese mindestens dreireihig sein.

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