Rückblick

Die Sachsen und ihre Schwalben

Drei Schwalbenarten sind in Deutschland verbreitet. Um die Uferschwalben beobachten zu können, reist man am besten auf die Insel Rügen. Dort graben jährlich bis zu 8000 Paare ihre Bruthöhlen in die Wände der Steilküste. In Sachsen finden wir heute noch die beiden anderen, häufigeren Arten, Rauch- und Mehlschwalbe. Doch ihnen geht es gegenwärtig gar nicht gut: Die Insekten-Nahrung wird von Jahr zu Jahr knapper. Sie leiden unter akuter Wohnungsnot.

Nachtfalter in der Schmetterlingsschau zu sehen

Zur Zeit können mehrere Atlasfalter im mittleren Puppenkasten beobachtet werden. Diese Nachtfalter sind die Größten mit bis zu 30cm Flügelspannweite. Sie leben aber nur circa 10 Tage.

Schwalbenplakette in Frauenstein überreicht

In Frauenstein in Mittelsachsen haben Lutz Röder und Hans-Jürgen Görner vom NABU Regionalverband Erzgebirge eine weitere Plakette "Hier sind Schwalben willkommen" am 04.11.2016 überreicht. Sven Stäglich hat in seinem Pferdestall 2 besetzte Rauchschwalbennester.

"Exoten zum Anfassen" am Pfingstmontag

Am 21. Mai (Pfingstmontag) können in der Schmetterlingsschau wieder die Schlangen und Vogelspinnen angefasst werden. In der Zeit von 10.00-11.00 Uhr können die Besucher wissenswertes über diese exotischen Tiere erfahren. Wer mutig ist kann auch eine Vogelspinne auf die Hand nehmen.

Exkursion zum Keilberg

An der Exkursion am 23.6.18 auf den Keilberg unter Leitung von Wolfgang Dietrich aus Annaberg beteiligten sich 17 Naturfreunde. Ziel war ein Hangmoor am Südhang des Keilberges, was durch Niederschlagswasser gespeist wird.
Am Rand des Moores angekommen musste man feststellen, dass sich das Torfmoos auf Grund der Niederschläge mit Wasser gesättigt hatte und Gummistiefel angebracht gewesen wären.

Schwalben auch in Narsdorf willkommen

Hans-Jürgen Görner und Lutz Röder haben am 23.11.16 an Siegfied Berger aus Narsdorf eine Plakette und Urkunde, sowie zwei doppelte Mehlschwalbennisthilfen der Fa. Strobel überreicht.
Er hat bereits eine Mehlschwalbennisthilfe (Foto) angebracht, die dieses Jahr genutzt wurde. Außerdem haben dieses Jahr auch Rauchschwalben (1x), Mauersegler (1x) und viele Feldsperlinge in seinen Nistkästen erfolgreich gebrütet.

Es kommen wieder mehr Vögel in die Gärten

Zwischenergebnisse der „Stunde der Wintervögel“

In unseren Gärten und Parks halten sich deutlich mehr Vögel auf als im Vorjahr. Das ergab die achte bundesweite „Stunde der Wintervögel“. Vor allem Arten die sich 2017 rar gemacht hatten, finden nun wieder in die Gärten zurück, allen voran die verschiedenen Meisen, aber auch Kleiber, Buntspecht und Kernbeißer.

 

Heckenpflanzung in Euba

Am 14. April pflanzte der NABU RV Erzgebirge zusammen mit freiwilligen Helfern eine 174m lange dreireihige Hecke in Euba. Dabei wurden 465 Sträucher und Bäume eingepflanzt. Verwendet wurde dabei einheimisches, standortgerechtes Pflanzgut regionaler Herkunft, wie z.B. Eberesche, Schlehe, Schwarzer Holunder, Weißdorn, Faulbaum, Traubenkirsche und Pfaffenhütchen.

Die Heckenpflanzung ist eine Ausgleichsmaßnahme für einen Mobilfunkmast am Weißen Weg. Durch die Hecke soll ein Biotopverbund zwischen Waldinsel und Wald, welche durch ein Feld getrennt sind, geschaffen werden.

 

Exkursion in die Hühnerheide

Der NABU RVE beteiligte sich an der Moorexkursion zur Hühnerheide, welche vom NABU Mittleres Erzgebirge durchgeführt wurde. Bernd Seifert leitete diese Exkursion. Bereits durchgeführte Maßnahmen zur Wiederherstellung des Moores wurden vorgestellt. So wurde Wasser in ehemaligen Entwässerungsgräben durch Querverbauungen angestaut, wodurch sich das Torfmoos wieder ansiedeln konnte. Typisch für die Region sind Heidelbeeren, Rauschbeeren und Moosbeeren. Die Rauschbeeren sind die Futterpflanze für den vom Aussterben bedrohten Hochmoorgelbling.

Fotos: Hans-Jürgen Görner

Erste Schmetterlinge geschlüpft und Exoten zum anfassen am Ostersonntag

Schon seit Samstag fliegen unsere Schmetterlinge wieder durch das Tropenhaus des Botanischen Gartens. Die neu errichteten Futterstellen wurden auch schon von Ihnen besucht um Nektar zu trinken. Aber auch an den zusätzlich eingebrachten Blühpflanzen wurde gesaugt.

Die Schlangen, Spinnen und Echsen im Tropenhaus freuen sich ebenfalls schon auf Ihren Besuch, aber keine Angst, sie sind in sicheren Terrarien zu Hause.

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