Rückblick

Stunde der Gartenvögel in Hilbersdorf und dem Botanischen Garten Chemnitz

Am 10. Mai nahmen 10 Personen an der "Stunde der Gartenvögel" auf der Streuobstwiese Hilbersdorf teil. Unter Leitung von Lutz Röder und Hans-Jürgen Görner konnten 4 Amseln, 1 Gartenrotschwanz, 1 Mönchsgrasmücke, 1 Klappergrasmücke, 1 Zilpzalp, 1 Heckenbraunelle, 2 Bachstelzen, 5 Stare, 1 Kernbeißer, 1 Grünfink, 1 Stieglitz, 1 Goldammer, 1 Mäusebussard, 2 Turmfalken, 2 Ringeltauben, 3 Straßentauben, 1 Mauersegler, 1 Buntspecht, 1 Rauchschwalbe, 2 Mehlschwalben, 2 Kolkraben, 1 Rabenkrähe, 2 Elstern, 1 Eichelhäher, 4 Kohlmeisen und 2 Blaumeisen beobachtet werden.

Naturmarkt im Wasserschloss Klaffenbach

Über 7000 Besucher kamen am 6. Oktober 2019 ins Wasserschloss Klaffenbach zum Herbstmarkt. Der NABU hatte seinen Verkaufs- und Informationsstand aufgebaut. Gleich nebenan pressten unsere "starken Männer" die Äpfel von den NABU Streuobstwiesen zu leckerem Saft. Lutz Röder informierte über unser Schwalbenprojekt und den Schutz der Tiere. Auch leckerer Fruchtwein, sowie unser Apfelsaft konnten verkostet werden.

Vogelzählung knackt 100.000-Teilnehmer-Marke

Zwischenergebnisse der „Stunde der Gartenvögel“

Über 120.000 Menschen meldeten Daten von 2,5 Millionen Vögeln an den NABU. Die Live-Auswertung bestätigt die Sorgen der Vogelexperten. Deutschlandweit wurden 20 Pozent weniger Blaumeisen gesichtet.

Die Sachsen und ihre Schwalben

Drei Schwalbenarten sind in Deutschland verbreitet. Um die Uferschwalben beobachten zu können, reist man am besten auf die Insel Rügen. Dort graben jährlich bis zu 8000 Paare ihre Bruthöhlen in die Wände der Steilküste. In Sachsen finden wir heute noch die beiden anderen, häufigeren Arten, Rauch- und Mehlschwalbe. Doch ihnen geht es gegenwärtig gar nicht gut: Die Insekten-Nahrung wird von Jahr zu Jahr knapper. Sie leiden unter akuter Wohnungsnot.

Anlage eines Himmelsteiches in der alten Kiesgrube am Kieferberg

Der NABU realisiert gegenwärtig die Anlage eines circa 300m² großen Himmelsteiches in einer alten Kiesgrube am Kieferberg, bei Burgstädt, als Laichgewässer für Amphibienarten. Im Gebiet nachgewießen wurden bisher Erdkröten, Grasfrosch, Springfrosch und Teichmolch. Voraussetzung für die Anlage des Teiches ist die Gehölzfreistellung, was die im Gebiet vorkommende Zauneidechse fördert. Ein Drittel der Teichfläche ist mindestens 1,5m tief und wird mit Ton abgedichtet um eine dauerhafte Wasserführung zu gewährleisten.

Leckeres Essen mit Pflanzen

Am Samstag, den 18. Mai 2019 fand zum Ersten mal unser Seminar "Essbare Pflanzen" im NABU Naturschutzzentrum statt. Bei schönem Wetter sammelten wir verschiedene Wildblumen sowie Kräuter. Natürlich durfte auch roh direkt von der Wiese gekostet werden. Anschließend bereiteten wir Brennnesselsuppe, Pizza, Brötchen und Löwenzahncreme zu. Auf frischem Brot konnten Kräuterquark, Kräuterbutter und Kräuterkäse vernascht werden. Aus Wiesenblumen bereiteten wir eine Limonade zu. Außerdem gab es Tee und 5 Sorten Sirup zum kosten.

 

Fotos: Katja Rottluff

NABU RVE lud zur "Stunde der Wintervögel" - Exkursion ein

Am 4. Januar 2019 nahmen 16 Vogelfreunde an der vom NABU Regionalverband Erzgebirge e.V. angebotenen Wintervogelexkursion teil. Zwischen 8:45 und 9:45 Uhr konnten dabei 62 Vögel von 14 verschiedenen Arten beobachtet werden. Dabei wurden besonders viele Dohlen, Kohlmeisen, Haussperlinge und Rabenkrähen gezählt. Auch 16 Kormorane welche den Crimmitschauer Wald überflogen konnten beobachtet werden.

 

Fotos: Hans-Jürgen Görner und Lutz Röder

Chemnitzer NAJU's versuchen sich im Bogenschießen

Am gestrigen Montag (27.05.19) traf sich die Chemnitzer NAJU Gruppe zu einer ihrer "Sport in der Natur" Veranstaltung. Nach einer kurzen persönlichen Einweisung am Bogen versuchten wir mit mehr oder minder Erfolg unsere Zielscheiben zu treffen. Dabei konnten wir nach wenigen Versuchen sogar einige Pfeile in den gelben Kreisen verzeichnen. Wir hatten alle sehr viel Spaß, aber das einstündige Bogenschießen war leider viel zu schnell zu Ende. Vielen Dank an Herrn Kieschkar für die sehr gute Betreuung.

 

Fotos: Katja Rottluff

Seiten